Lion of Amphipolis, Antikes Marmormonument nahe Amphipolis, Griechenland
Der Löwe von Amphipolis ist ein sitzender Marmorlöwe aus dem 5. oder der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts v. Chr., 1937 wieder zusammengesetzt und etwa 1 km vor dem Südtor des antiken Amphipolis aufgestellt. Sein Körper ist über 4 m hoch, der Kopf 2 m breit, und mit dem Sockel misst er mehr als 8 m.
Der Löwe von Amphipolis ist eine Grabplastik aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., die von Oscar Broneer und Dimitris Lazaridis Laomedon von Mytilene, einem General Alexanders des Großen, zugeschrieben wird. Erste Fragmente fanden griechische Soldaten 1912–13 und britische Soldaten 1916; weitere Teile kamen in den 1930er Jahren bei Entwässerungsarbeiten nahe dem Kerkini-See zum Vorschein. 1937 wurde er mit Mitteln des US-Botschafters Lincoln MacVeagh und der griechischen Regierung restauriert.
Der Löwe diente als Grabmal, und die griechischen Quellen nennen Löwen als Sinnbilder auf Gräbern; der Dichter Antipatros von Sidon verfasste im 2. Jahrhundert n. Chr. ein Epigramm auf einen Teleutias, das ihn mit einem Löwen vergleicht. Ein lokaler, im Internet verbreiteter Glaube besagt, der Löwe habe keine Zunge, damit er nicht verrät, welches Grab er bewacht.
Der Ort liegt in einer offenen, ebenen Region ohne überdachte Bereiche, daher ist es ratsam, bei sonnigem Wetter Schatten oder Sonnenschutz mitzubringen. Besucher sollten bequemes Schuhwerk tragen, da die Umgebung zu Fuß erkundet wird.
Im Internet kursiert die Erzählung, der Löwe habe keine Zunge, damit er nicht verrät, wessen Grab er bewacht; eine andere Version lässt den Bildhauer die Statue ins Meer werfen, als er die fehlende Zunge bemerkt. Tatsächlich ist der Kopf 2 m breit, der Körper über 4 m hoch, und mit Sockel misst das Denkmal mehr als 8 m.
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