Ikosifinissa, Orthodoxes Kloster in Amphipolis, Griechenland
Panagia Eikosifinissa ist ein orthodoxes Kloster, das auf 753 Metern Höhe an den Nordhängen des Berges Paggaio in Nordgriechenland liegt. Das Gelände bietet eine weite Aussicht über die Landschaft und besteht aus mehreren religiösen und wohnlichen Gebäuden, die um einen zentralen Hof angeordnet sind.
Das Kloster wurde um 450 nach Christus von Bischof Sozon von Philippi gegründet und war ein wichtiges religiöses Zentrum der Region. Während der Herrschaft der Osmanen erlitt die Gemeinschaft 1507 einen tragischen Anschlag, bei dem viele Mönche starben.
Der Name des Klosters verweist auf die Gottesmutter und die zwanzig Nonnen, die hier lebten, ein wichtiger Bezug für die Gemeinde vor Ort. Besucher können heute das einfache klösterliche Leben und die Verehrung durch die Nonnen unmittelbar erleben.
Das Kloster liegt etwa 40 Kilometer von Kavala entfernt und ist auf bergigen Wegen erreichbar, die gute Schuhe erfordern. Besucher sollten beachten, dass der Ort aktiv von religiösen Gemeinschaften genutzt wird und größere Feste wie das Fest der Gottesmutter wichtige Besuchstage sind.
Das Kloster war bis 1843 auch ein Schulzentrum und besaß eine Bibliothek mit etwa 1300 Bänden, darunter 430 handschriftliche Manuskripte von historischer Bedeutung. Seit 1965 wird es von einer weiblichen Gemeinschaft geleitet, eine seltene Rolle für Klöster in dieser Region.
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