Anastasiopolis, Archäologische Stätte und Burg in der Gemeinde Iasmos, Griechenland
Anastasiopolis ist eine mittelalterliche Befestigungssiedlung mit hohen Steinmauern und mehreren Eingängen, die auf einer Fläche von etwa 7,3 Hektar verteilt sind. Die Anlage liegt in dichtem Wald in der Nähe des Sees Vistonida und enthält Überreste von religiösen Gebäuden und Verteidigungsstrukturen.
Kaiser Anastasios I. ließ diese Befestigungssiedlung zwischen 491 und 518 n.Chr. als strategischen Punkt entlang der Via Egnatia erbauen. Nach der anfänglichen byzantinischen Zeit durchlief die Anlage mehrere Herrschaftswechsel und bekam unter den Osmanen einen neuen Namen.
Die Ruinen zeigen, wie Menschen zwischen früh-christlicher und byzantinischer Zeit hier lebten und Kirchen sowie Befestigungen errichteten. In den Steinmauern und Gebäuderesten sieht man, wie die Bewohner ihre religiösen und praktischen Bedürfnisse durch die Architektur ausdrückten.
Die Reste der Steinmauern sind mehrere Meter hoch und gut erkennbar, wobei der Zugang vom Dorf Amaxades im Südosten am einfachsten ist. Der Wald um die Stätte bietet natürlichen Schatten, aber man sollte festes Schuhwerk und Wasser mitnehmen.
Der Ort trug verschiedene Namen in verschiedenen Epochen: ursprünglich zu Ehren von Kaiser Anastasios I. benannt, wurde er später Peritheorion genannt und bekam unter ottomanischer Herrschaft den Namen Bourou Kale. Diese Namen erzählen die Geschichte der wechselnden Machtverhältnisse und kulturellen Einflüsse an diesem Ort.
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