Imbros-Schlucht, Schluchtensystem in der Region Sfakia, Chania, Griechenland
Die Imbros-Schlucht ist eine tiefe Kalksteinschlucht in der Region Sfakia, im Süden der Regionaleinheit Chania auf Kreta. Der Wanderweg führt durch wechselnde Abschnitte, von engen Passagen mit senkrechten Felswänden bis hin zu breiteren, offeneren Bereichen.
Im Jahr 1941, während des Zweiten Weltkriegs, nutzten Tausende alliierter Soldaten die Schlucht, um der deutschen Invasion auf Kreta zu entkommen und die Südküste zu erreichen. Dieses Ereignis machte den Ort bekannt weit über die Insel hinaus und wird bis heute in Gedenkveranstaltungen erinnert.
Die Schlucht hat für Besucher aus Australien und Neuseeland eine besondere Bedeutung, da viele von ihnen Verwandte haben, die diesen Weg im Zweiten Weltkrieg genommen haben. Lokale Bewohner halten diese Erinnerungen lebendig, und man begegnet gelegentlich kleinen Gedenkstätten entlang des Pfades.
Der Weg führt bergab und ist in eine Richtung ausgerichtet, sodass man in der Regel an einem Ende startet und am anderen endet. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind wichtig, da der Untergrund steinig ist und es kaum Schatten gibt.
Die engsten Stellen der Schlucht, bekannt als Stenada, sind so schmal, dass ausgestreckte Arme beide Felswände gleichzeitig berühren können. An diesen Punkten öffnet sich der Blick nach oben zu einem schmalen Streifen Himmel zwischen den Felsen.
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