Samaria Nationalpark, Nationalpark auf Kreta, Griechenland
Der Samaria Nationalpark erstreckt sich über ein tiefes Kalksteintal, das von steil aufragenden Felswänden begrenzt wird und sich vom Omalos-Plateau bis zum Meer hinunter zieht. Das Tal ist etwa 16 Kilometer lang und verfügt über unterschiedliche Breiten, enge Abschnitte und offenere Bereiche mit Vegetation und kleinen Bächen.
Das Gebiet war in der Antike besiedelt und bietet archäologische Überreste, die auf frühe menschliche Präsenz hindeuten. Das Tal diente später als Zufluchtsort während verschiedener Konflikt und Übergänge in der griechischen Geschichte.
Das verlassene Dorf Samaria zeigt traditionelle Steinhäuser mit niedriger Bauweise, die sich an die Berghänge anschmiegen. Die Kapelle der Heiligen Maria in der Dorfmitte ist ein Beispiel für die regionale Bauweise, die Schutz vor rauen Bergwinden bot.
Der Park ist tagsüber zugänglich und wird über mehrere Eingangspunkte erreicht, wobei Wanderer meist vom höheren Plateau in das Tal hinabgehen. Gutes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind wichtig, da der Weg über unebenes Gelände führt und es nur wenige Scattengegeben gibt.
Die engste Stelle des Tals, die Tore genannt wird, ist nur wenige Meter breit während die Felswände sich über hundert Meter hoch emporziehen. Dieser dramatische Engpass ist oft von Besuchern unterschätzt und zählt zu den gewaltigsten Abschnitten des gesamten Weges.
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