Samaria-Schlucht, Nationalpark und Biosphärenreservat auf Kreta, Griechenland
Die Samaria-Schlucht ist ein Nationalpark und Biosphärenreservat auf Kreta, das sich über kalkhaltige Berge erstreckt. Sie fällt steil vom Berg zum Meer ab und bildet eine beeindruckende geologische Formation mit verschlungenen Wegen und natürlichen Becken.
Die Schlucht wurde bis 1962 von einer Gemeinde bewohnt, bevor sie zum Nationalpark erklärt wurde und die Bewohner umsiedeln mussten. Diese Entscheidung sollte die natürliche Umgebung schützen und die Gegend für zukünftige Generationen bewahren.
Die Schlucht ist nach einer byzantinischen Kirche benannt, die der Heiligen Maria geweiht ist und zwischen verlassenen Siedlungen steht. Dieser Ort hat für die lokale Bevölkerung lange Zeit eine spirituelle Bedeutung gehabt und prägt bis heute das Gesicht der Landschaft.
Der Zugang ist saisonal begrenzt und erfordert eine ganztägige Wanderung auf markierten Wegen, die körperliche Ausdauer verlangen. Besucher sollten frühzeitig ankommen und ausreichend Wasser sowie festes Schuhwerk mitbringen, da die Wege uneben und manchmal rutschig sind.
Die engste Stelle der Schlucht wird Tor genannt und misst nur wenige Meter Breite, während die Felswände hunderte Meter aufragen. Diesen Punkt durchzuqueren fühlt sich an wie das Passieren einer natürlichen Pforte, die die Macht der Erosion über Jahrtausende zeigt.
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