Helike, Archäologische Stätte in Aigialeia, Griechenland
Helike war eine antike Stadt an der Küste des Golfs von Korinth und diente als Hauptstadt eines mächtigen Stadtbundes in Achaia. Die Siedlung erstreckte sich über mehrere Hügel und enthielt Häuser, öffentliche Gebäude und einen großen Tempel.
Die Stadt wurde um 373 v. Chr. durch ein Erdbeben und eine darfolgende Flutwelle vollständig zerstört und versank unter dem Wasser des Golfs. Dieses Ereignis war so verheerend, dass es sich in den antiken Geschichten als eine der größten Katastrophen der Zeit eingeprägt hat.
Der Ort war ein wichtiges Zentrum für die Verehrung des Poseidon und zog Gläubige aus der gesamten Region an. Menschen kamen herbei, um an Ritualen teilzunehmen und die Götter zu ehren, die sie schützten.
Die archäologische Stätte befindet sich in der Nähe des Dorfes Rizomylos und ist von Feldern und offenem Gelände umgeben. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Ausgrabungen uneben sind und die Sonne intensiv wirken kann.
Nach antiken Berichten stand eine große Bronzestatue des Poseidon in den versunkenen Ruinen und ragte teilweise aus dem Wasser heraus. Fischer beklagten sich über diese Statue, da ihre Netze darin verfangen wurden und beschädigt wurden.
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