Ioannina Island, Seeinsel in Ioannina, Griechenland.
Die Insel Ioannina, auch bekannt als Nissi, ist ein bewohntes Inselchen im See Pamvotida im Nordwesten Griechenlands. Sie ist von alten Steinhäusern, Kiefern und mehreren Klöstern bedeckt, die sich über das gesamte Gelände verteilen.
Die Insel war bereits vor dem 13. Jahrhundert besiedelt, aber ihre religiöse Bedeutung wuchs, als nach dem Fall Konstantinopels 1204 Mönche aus dem byzantinischen Reich hierher flohen. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden hier mehrere Klöster, und die Insel wurde zu einem wichtigen Zufluchtsort während der osmanischen Herrschaft in der Region.
Die Klöster auf der Insel sind noch heute in Betrieb, und Besucher können Mönche bei ihren täglichen Ritualen beobachten. Besonders das Kloster Agios Panteleimon ist bekannt als der Ort, an dem Ali Pascha 1822 ermordet wurde, und das Zimmer, in dem er starb, ist für Besucher zugänglich.
Das Inselchen ist nur per Boot von Molos, dem Kai in der Nähe der Stadtmitte von Ioannina, erreichbar. Da keine Fahrzeuge auf der Insel erlaubt sind, führen alle Wege zu Fuß entlang schmaler Pfade zwischen den Häusern und Klöstern.
Die Insel hat keine Autos und kein Motorenlärm, was sie zu einer der ruhigsten bewohnten Inseln Griechenlands macht. Die Dorfbewohner nutzen nach wie vor kleine Handkarren, um schwere Lasten über die Steinpfade zu transportieren.
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