Plastira-Stausee, Künstlicher See in Thessalien, Griechenland
Der Plastira-See ist ein künstlicher Stausee im Regionalbezirk Karditsa in Thessalien, Griechenland, der durch die Aufstauung des Flusses Tavropos oder Megdovas an seinem Südende entsteht. Das Wasser füllt ein verzweigtes Becken mit schmalen Buchten und Halbinseln, das an allen Seiten von Land umgeben ist; flache, hellbraune Streifen freiliegenden Ufers liegen zwischen dem Wasser und den bewachsenen Hängen. Ein langer, schmaler Streifen orangebraunen Landes quert das Wasser, und ein helles, grauweißes Ufer zieht sich am unteren Rand entlang.
Der Staudamm wurde in den 1950er Jahren errichtet, um Wasser für Bewässerung und Energieerzeugung zu liefern. Die Arbeiten begannen 1955 und das Becken füllte sich über mehrere Jahre hinweg, wodurch Teile alter Siedlungen unter Wasser gesetzt wurden.
Der See trägt den Namen eines griechischen Generals und zieht heute Wanderer an, die durch Dörfer aus Stein entlang seiner Ufer spazieren. Fischer verkaufen ihren Fang in kleinen Tavernen, während die Bewohner weiterhin Anbau und Viehzucht in den umliegenden Tälern betreiben.
Eine Straße umrundet den See und bietet Zugang zu mehreren Dörfern, die als Ausgangspunkte für Wanderungen oder Fahrten auf dem Wasser dienen können. Der Weg ist kurvenreich und bei Nebel oder Regen sollte man langsam fahren.
Einige der Inseln tauchen nur bei niedrigem Wasserstand auf und zeigen Überreste von Mauern und Terrassenfeldern. Lokale Hirten brachten früher ihr Vieh zu diesen Flächen, bevor der See gefüllt wurde.
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