Galerius palace, Römischer Kaiserpalast in Thessaloniki, Griechenland
Der Galeriuspalast ist ein antikes römisches Palastkomplex in Thessaloniki, dessen Überreste sich rund um den Navarinou-Platz erstrecken und Mauern, Innenhöfe, Arkaden und Mosaikböden umfassen. Die Anlage war Teil eines größeren imperialen Ensembles, zu dem auch der Triumphbogen des Galerius und das Mausoleum gehörten, das später zur Rotunde umgebaut wurde.
Kaiser Galerius ließ den Palast zu Beginn des 4. Jahrhunderts errichten, nachdem er Thessaloniki zu seiner Residenzstadt und Verwaltungshauptstadt erhoben hatte. Nach seinem Tod im Jahr 311 verlor der Komplex schrittweise seine kaiserliche Funktion und wurde im Laufe der byzantinischen Zeit teilweise umgebaut.
Der Palastkomplex liegt heute mitten in der Stadt, und Besucher können die freigelegten Mauern und Bodenmosaike direkt von der Navarinou-Platz aus sehen. Die Ruinen sind in den Alltag der Stadt eingebettet, umgeben von Cafés und Fußgängerwegen.
Die freigelegten Überreste sind im Freien zugänglich und rund um den Navarinou-Platz zu Fuß erreichbar. Ein Besuch am frühen Morgen empfiehlt sich, um die Mosaike und Mauern in Ruhe zu besichtigen, bevor der Platz von Cafégästen belebt wird.
Der Palast war ursprünglich mit einem Hippodrom verbunden, das sich unter dem heutigen Stadtgefüge erstreckt und dessen Spuren noch heute in den geschwungenen Straßenverläufen des Viertels erkennbar sind. Einige Marmorelemente aus diesem Hippodrom wurden später in die Stadtmauern von Thessaloniki eingebaut, wo sie heute noch zu sehen sind.
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