Malestroit, französische Gemeinde
Malestroit ist eine Gemeinde im Département Morbihan in der Bretagne, die am Ufer des Flusses Oust liegt und ein gut erhaltenes mittelalterliches Stadtzentrum besitzt. Die Altstadt besteht aus engen Gassen, Steingebäuden und kleinen Plätzen, die zusammen das historische Gesicht der Stadt ausmachen.
Malestroit entstand im Mittelalter an einem Flussübergang des Oust und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelspunkt in der Region. Im 14. Jahrhundert war die Stadt Schauplatz eines bedeutenden Waffenstillstands im Hundertjährigen Krieg, der hier 1343 unterzeichnet wurde.
Malestroit ist bekannt für seine mittelalterlichen Häuser mit geschnitzten Holzfassaden und Schieferdächern, die man beim Schlendern durch die Altstadt direkt sehen kann. Einige dieser Fassaden zeigen figürliche Verzierungen, die für die bretonische Bauweise des Mittelalters typisch sind.
Die Altstadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die Gassen eng und für Autos schwer zugänglich sind. Der Kanal von Nantes nach Brest verläuft durch die Stadt und bietet einen ruhigen Weg entlang des Wassers.
Malestroit liegt direkt am Nantes-Brest-Kanal, einer der längsten Wasserstraßen Frankreichs, die noch heute von Kanus und Hausbooten befahren wird. Die Schleuse am Rand der Altstadt gehört zu den sichtbarsten Überresten dieser alten Handelsroute.
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