Île-aux-Moines, Hauptinsel im Golf von Morbihan, Frankreich.
Île-aux-Moines ist die größte Insel im Golf von Morbihan an der bretonischen Küste und erstreckt sich in einer Kreuzform über mehrere Kilometer mit kleinen Buchten rundherum. Die Küstenwege verbinden verschiedene Landungspunkte und ermöglichen einen Rundgang um die gesamte Insel.
Die Insel erhielt ihren Namen im Jahr 854, als der bretonische König Erispoe das Gebiet der Abtei Saint-Conwoion in Redon übereignete. Diese religiöse Verbindung prägte die Insel über Jahrhunderte und beeinflusste ihre Entwicklung.
Die nördliche Gegend zeigt traditionelle Steinhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die entlang enger Gassen neben dem Haupthafen angeordnet sind. Hier sieht man noch heute, wie Bewohner diese alten Straßen täglich nutzen und das Dorfbild prägen.
Regelmäßige Bootsverbindungen fahren von Port-Blanc aufs Festland ab und die Überfahrt dauert etwa fünf Minuten. Am Hafen können Fahrräder gemietet werden, um die Insel bequem zu erkunden.
Im Zentrum der Insel findet man den Kergonan-Dolmen, einen der größten Steinkreise Europas. Diese megalithische Struktur zeigt, dass die Insel bereits in prähistorischer Zeit besiedelt war.
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