Herzogtum Burgund, Historisches Herzogtum im östlichen Frankreich
Das Burgund war ein mittelalterliches Fürstentum in Ostfrankreich mit dem Zentrum in Dijon, das sich über mehrere heutige französische Regionen erstreckte. Das Gebiet umfasste grüne Täler, Weinanbaugebiete und befestigte Städte, die zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche Grenzen hatten.
Das Burgund entstand im 9. Jahrhundert aus dem Königreich der Burgunden und entwickelte sich zu einem der einflussreichsten Machtzentren des Mittelalters. Seine Bedeutung endete 1482, als es in das Königreich Frankreich eingegliedert wurde.
Der burgundische Hof war bekannt für seine Förderung von Künstlern und Handwerkern, die Werke von europäischem Format schufen. Dijon wurde dadurch zu einem Ort, wo man noch heute die Spuren dieser künstlerischen Blüte in Gebäuden und Sammlungen erkennt.
Die historischen Stätten und Museen dieses früheren Fürstentums sind heute über mehrere französische Städte verteilt, hauptsächlich in der Region Burgund. Es ist sinnvoll, sich vorher über die verschiedenen Orte zu informieren, da sie nicht alle an einem Ort konzentriert sind.
Die Herzöge von Burgund unternahmen große Anstrengungen, um ihre Territorien durch Fernstraßen und Relaisstationen verbunden zu halten. Dieses System war so effizient, dass es die Kommunikation und den Handel im mittelalterlichen Europa beeinflusste.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.