Hôtel de Vogüé, Renaissance-Stadtpalais in Dijon, Frankreich
Hôtel de Vogüé ist eine Privatmansion aus der Renaissance in Dijon mit einem Eingangsvorbau mit geschnitzten Bossenwerk, der zu einem Innenhof mit skulpturiertem Portikus führt. Das Gebäude verbindet italienische Renaissance-Elemente mit französischen klassischen Merkmalen und prägt das Bild der historischen Altstadt.
Étienne Bouhier, ein Ratsmitglied des Burgundischen Parlaments und Kunstsammler, ließ die Mansio 1614 erbauen. Die Familie Vogüé erwarb das Anwesen 1766 und gab ihm seinen heutigen Namen.
Der Wachzimmer besticht durch eine französische Decke mit Landschafts- und Hirtenszenen sowie einen prächtigen Kamin mit farbiger Marmoreinlegearbeit. Diese Räume zeigen, wie wohlhabende Familien ihre Häuser mit aufwendigen Dekorationen ausgestalteten.
Das Anwesen befindet sich in der Rue de la Chouette und beherbergt heute die Personalabteilung der Stadt Dijon. Besucher können temporäre Kunstausstellungen besichtigen, die regelmäßig in bestimmten Räumen stattfinden.
Das Gebäude gilt als ein architektonisches Vorbild für andere Privathäuser in Dijon und war maßgeblich bei der Entwicklung der lokalen Bauweise. Sein erfolgreicher Stil inspirierte zeitgenössische Architekten und Bauherren in der ganzen Stadt.
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