Dijon, Regionalhauptstadt in Burgund, Frankreich
Dijon ist eine Stadt im Osten Frankreichs, die sich zwischen sanften Hügeln und flachen Ebenen erstreckt und für ihre mittelalterliche Altstadt mit farbigen Ziegeldächern bekannt ist. Der historische Kern enthält Fachwerkhäuser, gepflasterte Gassen und breite Plätze, auf denen sich Cafés und Geschäfte aneinanderreihen.
Aus einer römischen Siedlung namens Divio entstand die spätere Hauptstadt der Herzöge von Burgund, die im 14. und 15. Jahrhundert ihre Blütezeit erlebte. Nach dem Tod des letzten Herzogs fiel die Stadt an die französische Krone und entwickelte sich zu einem Verwaltungszentrum.
Lokale Weinstuben und traditionelle Geschäfte säumen die engen Straßen rund um den Herzogspalast, wo man sich zum Aperitif trifft. Das tägliche Leben dreht sich um den überdachten Markt, in dem Händler regionale Produkte wie Senf und Käse anbieten.
Der Stadtkern lässt sich bequem zu Fuß erkunden, und die meisten Sehenswürdigkeiten liegen innerhalb eines kleinen Radius um den Herzogspalast. Die moderne Straßenbahn verbindet die Außenbezirke mit dem Zentrum und fährt täglich bis spät in den Abend.
Eine steinerne Eule an der Außenwand der Kirche Notre-Dame dient als lokaler Glücksbringer, den Besucher berühren, um sich Glück zu wünschen. Der sogenannte Eulenweg führt durch die Altstadt und markiert die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit eingelegten Symbolen im Pflaster.
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