Halles de Dijon, Markthalle in Dijon, Frankreich.
Die Halles Centrales de Dijon sind eine Markthalle in Metallarchitektur, erbaut 1873 bis 1875, mit 4.400 m² Fläche und 13 Metern Höhe sowie vier Pavillons um zwei kreuzförmige Hauptgänge. Die Arkaden ruhen auf kannelierten Säulen mit Kapitellen aus Weinranken; die Bogenzwickel zeigen Reh, Mufflon, Wildschwein, Rind, Wild, Fisch und Aal, Medaillons zeigen Ceres und Hermes.
Die Hallen wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut und ersetzten ein älteres Kloster und eine Kirche, die vorher auf diesem Platz standen. Das neue Bauwerk zeigte den damaligen Fortschritt in Handelsarchitektur und industriellen Materialien wie Eisen und Glas.
Die Hallen sind ein Treffpunkt für Einheimische, die hier frische Lebensmittel kaufen und sich mit Nachbarn austauschen. Der Markt bleibt ein Ort des alltäglichen Lebens, wo lokale Traditionen weitergegeben werden.
Die Halle liegt im Herzen der Altstadt und ist zu Fuß leicht erreichbar, mit Parkplätzen in der Nähe. Der beste Besuchszeitpunkt ist frühmorgens, wenn die Verkäufer ihre Stände aufbauen und die Auswahl am größten ist.
In den Zwickeln der großen Bögen sitzen Köpfe von Reh, Mufflon, Wildschwein und Rind, Wild und Geflügel, Fisch und Aal. Medaillons zeigen Ceres, die Göttin der Ernte, und Hermes, den Gott des Handels. Die Säulen haben kannelierte Schäfte und mit Weinranken verzierte Kapitelle, gegossen von den Gießereien von Fourchambault zwischen 1873 und 1875.
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