Département Côte-d’Or, Département in Burgund, Ostfrankreich
Die Côte-d'Or ist ein Département im östlichen Frankreich, das sich über die Region Bourgogne-Franche-Comté erstreckt und hauptsächlich aus sanften Hügeln, Weinbergen und landwirtschaftlich genutzten Flächen besteht. Dijon, die Präfektur, liegt im nördlichen Teil, während Beaune und Montbard kleinere Verwaltungszentren bilden, die über Landstraßen miteinander verbunden sind.
Das Gebiet entstand im März 1790 während der Französischen Revolution als Teil der landesweiten Neuordnung, die die alten Provinzen ersetzte. Die Grenzen folgten teilweise den historischen Besitztümern der Herzöge von Burgund, deren Einfluss die Region im Mittelalter prägte.
Der Name stammt von den goldenen Hängen der Weinberge, die sich östlich von Beaune und Nuits-Saint-Georges erstrecken. Entlang dieser Hänge liegen Dörfer, in denen Winzer seit Jahrhunderten arbeiten und ihre Keller für Besucher öffnen, die den Burgunder vor Ort probieren möchten.
Die Straßen verbinden kleine Gemeinden mit größeren Städten, wobei Dijon der zentrale Knotenpunkt für Züge und Fernstraßen bleibt. Wer die Weinroute entlangfährt, sollte Zeit für Zwischenstopps einplanen, da die Entfernungen zwischen den Dörfern oft kurz sind und sich für langsame Erkundungen eignen.
Die kleine Stadt Saint-Jean-de-Losne am Ufer der Saône ist eine der kleinsten Gemeinden des Départements, während Villiers-le-Duc im Norden zu den flächenmäßig größten zählt. Dieser Kontrast zeigt die Vielfalt der Siedlungsstrukturen, von dichten Flussorten bis zu weitläufigen Landgemeinden.
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