Bourgogne-Franche-Comté, Verwaltungsregion in Ostfrankreich
Bourgogne-Franche-Comté ist eine Verwaltungsregion im Osten Frankreichs, die acht Départements zwischen Weinbergen und Gebirgszügen vereint. Die Fläche erstreckt sich von den Rebhängen des Burgunds bis zu den bewaldeten Höhen des Jura und verbindet unterschiedliche Landschaften miteinander.
Die beiden früheren Regionen Burgund und Franche-Comté wurden am 1. Januar 2016 durch eine Gebietsreform zusammengeführt. Diese Neuordnung verband historisch getrennte Territorien zu einer gemeinsamen Verwaltungseinheit.
Die lokale Verwaltung arbeitet von zwei Zentren aus: das Regierungsviertel liegt in Dijon, während das Parlamentsgebäude seinen Sitz in Besançon hat. Besucher können die unterschiedlichen Verwaltungsgebäude in beiden Städten besichtigen und erleben so zwei regionale Hauptstädte mit jeweils eigener Identität.
Die großen Städte wie Dijon und Besançon sind mit dem Zug von Paris aus in wenigen Stunden erreichbar. Kleinere Orte lassen sich oft besser mit dem Auto erkunden, da das regionale Schienennetz zwischen den Zentren weniger dicht ist.
Die Gegend beherbergt mehr UNESCO-Welterbestätten als jede andere französische Region, darunter die Abtei Fontenay und die königliche Saline von Arc-et-Senans. Diese Dichte an Welterbestätten spiegelt die lange Geschichte und handwerkliche Bedeutung beider früheren Regionen wider.
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