Regionaler Naturpark Morvan, Regionaler Naturpark in Burgund-Franche-Comté, Frankreich.
Der Regionalnaturpark Morvan ist ein Schutzgebiet in der Bourgogne-Franche-Comté, das Graniterhebungen, Flusstallagen und gemischte Wälder aus Eichen, Buchen und Nadelgehölzen umfasst. Zwischen den Wäldern öffnen sich Wiesen und Heckenlandschaften, und mehrere Seen verleihen dem Gebiet seinen besonderen Charakter.
Das Gebiet des Parks war einst Standort von Bibracte, einer bedeutenden gallischen Siedlung auf dem Mont Beuvray, die vor mehr als 2000 Jahren aufgegeben wurde. Im Mittelalter und im 19. Jahrhundert wurde das Gebiet durch Holzhandel und den Bau von Stauseen geprägt, die noch heute vorhanden sind.
Der Name Morvan leitet sich von einem gallischen Ausdruck ab, der so viel wie schwarzer Berg bedeutet und auf die dichten Wälder der Hochlagen anspielt. In den kleinen Dörfern des Parks sieht man noch heute gestapelte Holzscheite vor alten Schuppen, ein Überbleibsel der Waldarbeitertraditionen dieser Gegend.
Der Park ist über mehrere Hauptstraßen erreichbar, die durch die umliegenden Ortschaften führen, und ein Netz von Wanderwegen erschließt Wälder und Seeufer. Der Frühling und der frühe Herbst sind gute Reisezeiten, wenn Wandern und Besuche an den Seen bei angenehmen Bedingungen möglich sind.
Der Park beherbergt drei Natura-2000-Schutzgebiete, in denen Lebensräume für Fischotter und mehrere Fledermausarten erhalten werden. Diese Zonen umfassen Flussufer, Waldlichtungen und alte Baumhöhlen, die diesen Tieren als Rückzugsort dienen.
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