Abbaye de la Pierre-Qui-Vire, Gotische Abtei im Morvan-Wald, Frankreich
Die Abbaye Sainte-Marie de la Pierre-qui-Vire ist ein Kloster in waldreicher Umgebung in der Morvan-Region mit Granitfelsen und dem Bach Trinquelin. Das Gebäude zeigt gotische Architektur und liegt inmitten dichter Wälder im nördlichen Teil dieser Landschaft.
Das Kloster wurde 1850 von Pater Jean-Baptiste Muard gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum für die Erforschung von Romanikarchitektur. Die Gemeinschaft veröffentlichte Jahrzehnte lang Publikationen über mittelalterliche Kunst, bevor sich der Fokus in Richtung spirituelle Praxis verschob.
Die Benediktiner-Mönche folgen hier dem Rhythmus des klösterlichen Lebens, der sich durch Gebet und handwerkliche Arbeit strukturiert. Besucher können in der Kirche die täglichen Gesänge und Zeremonien miterleben, die den Alltag der Gemeinschaft prägen.
Das Kloster betreibt zwei Gästehäuser für Besucher, die an monastischem Leben interessiert sind und übernachten möchten. Die Anlage hat einen Buchladen vor Ort, und es ist ratsam, vor dem Besuch die Öffnungszeiten zu überprüfen, da die Zugänglichkeit begrenzt sein kann.
Der Name des Klosters stammt von einer beweglichen Felsenformation, die einst durch menschliche Kraft versetzen konnte und heute versiegelt ist. Diese ungewöhnliche Felsformation war lange ein lokales Merkmal, bevor sie mit einer Marienfigur gekrönt wurde.
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