Fontaines Salées archeological site, Archäologische Stätte in Saint-Père und Foissy-lès-Vézelay, Frankreich.
Die Fontaines Salées sind eine archäologische Stätte am linken Ufer der Cure, 3 km südöstlich von Vézelay, auf den Gemeinden Foissy-lès-Vézelay und Saint-Père. Ihre niedrigen Stein- und Mörtelmauerfundamente aus gestapelten flachen grauen und beigen Steinen bilden eine annähernd kreisförmige Einfriedung mit geraden inneren Trennwänden, die vom Zentrum ausgehen. Erhöhte rechteckige Plattformen stehen links und unten links, und ein separater gerader Mauerabschnitt erstreckt sich oben rechts nach außen.
Die Salzquellen wurden zuerst durch hölzerne Fangschächte gefasst, die zwischen etwa 2309 und 2223 v. Chr. in der späten Jungsteinzeit angelegt wurden. In der frühen Bronzezeit aufgegeben und später teils wiederverwendet, diente der Ort um 900 v. Chr. als Begräbnisstätte. 1934 grub der Mediävist René Louis, der den Ort der Schlacht von Vaubeton suchte, und legte gallo-römische Thermen frei. Sechzehn 1942 gefundene ausgehöhlte Eichen, in die Eisenzeit datiert, hatten zum Bau von neunzehn Salzschächten gedient.
Der Ort hieß früher „le puits de sel“, der Salzbrunnen, nach den Salzquellen, die ihm seinen Namen gaben. Die 1942 entdeckten Holzbrunnen wurden aus sechzehn ausgehöhlten Eichenstämmen gefertigt und in die Eisenzeit datiert; sie dienten der Salzgewinnung im Avallonnais. Noch heute ist die Steinmauer um den einzigen Schacht zu sehen, der zeitweise Gase abgibt.
Die Anlage liegt am linken Ufer der Cure, 3 km südöstlich von Vézelay, nahe der alten Furt der Straße Autun–Auxerre. Die Wege führen über Kies und niedrige Mauerfundamente; tragen Sie festes Schuhwerk. Rund um die Schöpfbrunnen ist der Boden uneben.
1942 legten Grabungen zur Wasserversorgung der Thermen sechzehn ausgehöhlte Eichen frei, die per Radiokarbon auf die Eisenzeit datiert wurden; sie dienten dem Bau von neunzehn Fangbrunnen für Salzwasser und sind noch sehr gut erhalten. Die Dicke der Bäume lässt vermuten, dass sie über mehrere Generationen geschont und erst mit Kupfer- oder Bronzeäxten gefällt wurden.
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