Fürstliche Grabstätte von Vix, Keltisches Grabmal am Mont Lassois, Frankreich
Das Vix-Grab ist eine keltische Bestattung auf dem Mont Lassois mit einer Grabkammer aus Holz, die unter einer Schicht aus Steinen verborgen und von einem großen Erdhügel umgeben ist. Der Platz enthält auch Überreste eines zerlegten Wagens und zahlreiche Gegenstände aus Bronze und Keramik.
Das Grab wurde 1952 freigelegt und stammt aus der Zeit um 480 v.Chr., eine Periode, in der die keltischen Gemeinschaften großen Austausch mit südlichen Kulturen hatten. Die Entdeckung zeigte, dass diese Region ein wichtiges Zentrum für Macht und Handel war.
Der Friedhof zeigt, dass die Kelten Waren aus Griechenland und Etrurien erhielten und damit Teil eines großen Handelsnetzes waren. Die Gefäße und Gegenstände deuten darauf hin, dass die verstorbene Person eine wichtige Rolle in ihrem Volk spielte.
Das Grab liegt auf einem Hügel, auf dem noch heute Grabhügel sichtbar sind und wo man die frühere keltische Besiedlung erkennen kann. Für einen Besuch sollte man sich auf Wege über unebenes Gelände einstellen und die Region über Museen oder geführte Programme näher erkunden.
Das berühmteste Stück aus dem Grab ist ein riesiger Bronzekessel, der zu den größten bekannten Metallgefäßen der Antike gehört und früher als Prestigegegenstand diente. Dieses außergewöhnliche Kunstwerk zeigt die Handwerkskunst und den Wohlstand der keltischen Oberschicht jener Zeit.
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