Mont Lassois, Keltische Befestigung nahe Châtillon-sur-Seine, Frankreich
Mont Lassois ist ein keltischer Siedlungsplatz in der Nähe von Châtillon-sur-Seine mit zwei ausgeprägten Plateaus. Das höhere Plateau erhebt sich deutlich über das Tal der Seine und wird von einer Kirche aus späterer Zeit gekrönt.
Die Höhensiedlung entstand im 6. Jahrhundert vor Christus und war ein Zentrum, das Handelsrouten kontrollierte. Die Gemeinde endete später, aber die hinterlassenen Spuren zeigen, dass sie eine wohlhabende und einflussreiche Stelle in ihrer Zeit war.
Die Stätte zeigt die Spuren einer wohlhabenden keltischen Gesellschaft, die über Handel mit der Mittelmeerregion verbunden war. Besucher können in den Museen vor Ort Keramikfragmente und Schmuckstücke sehen, die das alltägliche Leben und den Wohlstand dieser antiken Gemeinschaft widerspiegeln.
Der Ort bietet Wanderwege über und um die Hügel, mit verschiedenen Aussichtspunkten zu erkunden. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da der Weg uneben sein kann und einige Bereiche exponiert sind.
Im Jahr 1953 wurde ein Fürstengrab mit einem zerlegten Wagen und kostbaren Metallarbeiten gefunden, was die handwerkliche Geschicklichkeit zeigt. Diese Entdeckung half Archäologen zu verstehen, wie mächtig und wohlhabend die Führer dieser frühen Gemeinschaft waren.
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