Troyes, Verwaltungszentrum in Grand Est, Frankreich
Troyes ist eine Stadt an der Seine in der Region Grand Est mit engen Gassen, die von Fachwerkhäusern aus verschiedenen Epochen gesäumt werden. Die Altstadt breitet sich rund um mehrere Kirchen aus, deren Türme über die Dächer ragen und Orientierungspunkte im Straßennetz bilden.
Die Siedlung entstand in der Antike und wurde im Mittelalter zu einem Handelszentrum, in dem Tuchmessen Kaufleute aus ganz Europa anzogen. Ein Brand im Jahr 1524 zerstörte große Teile der Stadt, die danach in Stein und Fachwerk wieder aufgebaut wurde.
Die Fachwerkbauten zeigen oft bemalte Balken und Schnitzereien, die Handwerkern aus dem 15. und 16. Jahrhundert zugeschrieben werden. Viele Fassaden tragen Schilder, die auf Zünfte hinweisen, welche einst hier ihre Werkstätten betrieben.
Die Altstadt lässt sich zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen und durch Fußgängerzonen verbunden sind. Wochenenden und Sommerferien bringen mehr Besucher in die Gassen, vor allem rund um die Fabrikladen.
Vom Turm der Kathedrale aus erkennt man die Form der Altstadt, die an einen Champagnerkorken erinnert und durch das Straßennetz nachgezeichnet wird. Diese Anordnung ist keine Planung, sondern entstand durch das natürliche Wachstum der Stadt entlang der Flussufer.
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