Brive-la-Gaillarde, Handelsstadt in Corrèze, Frankreich
Brive-la-Gaillarde ist eine Gemeinde in der Corrèze im Südwesten Frankreichs, die sich als größtes Bevölkerungszentrum der Region etabliert hat. Die Stadt breitet sich in einem Talkessel aus, wo mehrere Flüsse zusammenlaufen und das historische Zentrum von neueren Wohnvierteln umgeben ist.
Die Siedlung entstand im 5. Jahrhundert um eine Kirche herum und entwickelte sich zu einem befestigten Ort im Mittelalter. Die Stadt wurde während der Religionskriege teilweise zerstört und später nach neuen städtebaulichen Plänen wiederaufgebaut.
Der Name Gaillarde kommt vom okzitanischen Wort für mutig oder tapfer, das heute noch im Stadtbild spürbar ist. Das Stadtzentrum zeigt sich am lebendigsten während der Wochenmärkte, wenn Händler regionale Produkte direkt auf den Plätzen anbieten.
Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen im Zentrum und lassen sich zu Fuß erkunden, wobei einige Gassen abschüssig sein können. Der Bahnhof befindet sich etwa einen Kilometer vom historischen Kern entfernt und bietet Verbindungen in mehrere französische Großstädte.
Die Stadt erhielt das Croix de guerre für ihre Befreiung im August 1944, die durch örtliche Widerstandskämpfer ohne Unterstützung alliierter Truppen erfolgte. Dieser Erfolg machte sie zur ersten Stadt im besetzten Frankreich, die sich selbst befreite.
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