Calais, Hafenstadt in Nordfrankreich
Calais ist eine Hafenstadt am Ärmelkanal im nördlichen Frankreich, die sich über mehrere Kilometer Sandstrand erstreckt. Das Stadtgebiet teilt sich in zwei Hauptbereiche, die durch den Hafen und den Kanal voneinander getrennt sind.
Die Stadt stand über 200 Jahre lang unter englischer Herrschaft und kehrte erst im 16. Jahrhundert zu Frankreich zurück. Ein langer Angriff zwang die Bewohner zu einer schwierigen Entscheidung, die später in einem berühmten Denkmal dargestellt wurde.
Die Leute kommen jeden Tag zur Place d'Armes, um Brot zu kaufen oder einen Kaffee zu trinken, während die alte Glocke der Stadthalle die Stunden schlägt. Am Wochenende versammeln sich Familien rund um den Hafen, um frischen Fisch zu kaufen oder einfach dem Kommen und Gehen der Fähren zuzusehen.
Der Hafen verbindet Frankreich mit England durch regelmäßige Fähren und den Unterwassertunnel. Viele Reisende nutzen die Stadt als Durchgangspunkt, doch ein kurzer Aufenthalt lohnt sich, um das Zentrum oder die Strandpromenade zu entdecken.
Ein kleines Museum am Rand der Altstadt zeigt, wie Spitzenmaschinen im 19. Jahrhundert heimlich von England herübergebracht wurden. Diese Werkzeuge begründeten eine Textilindustrie, die über Jahrzehnte Arbeitsplätze und Wohlstand brachte.
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