Vannes, Mittelalterliche Kommune in der Bretagne, Frankreich
Vannes ist eine Gemeinde an der Südküste der Bretagne in Frankreich, die sich zwischen der Mündung zweier Flüsse und dem Golf von Morbihan erstreckt. Fachwerkhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert säumen die Straßen des alten Zentrums, das von steinernen Befestigungsanlagen mit mehreren Rundtürmen umschlossen wird.
Die Römer bauten Darioritum im Jahr 56 vor Christus nach der Niederlage der keltischen Veneter und machten die Siedlung zu einem wichtigen Verwaltungszentrum. Im Mittelalter wurde die Stadt Sitz der Herzöge der Bretagne und später Ort wichtiger Verhandlungen zwischen dem Herzogtum und dem Königreich Frankreich.
Der Name stammt vom keltischen Volk der Veneter ab, das hier vor der römischen Eroberung lebte. Die gepflasterten Gassen innerhalb der Stadtmauern sind heute beliebte Wege für Cafés und kleine Läden, während der Place des Lices jeden Mittwoch und Samstag einen großen Markt beherbergt.
Der Bahnhof bietet regelmäßige Verbindungen nach Paris und anderen größeren Städten in der Region, während der historische Kern zu Fuß gut zu erkunden ist. Die Straßen innerhalb der Stadtmauern sind größtenteils eben und für Besucher jeden Alters zugänglich, wobei einige Abschnitte der Befestigungsanlage einen Rundgang über Treppen ermöglichen.
An einer Außenmauer des Hauses nahe der Kathedrale ist eine kleine Holzskulptur angebracht, die ein lächelndes Paar zeigt und oft als Glücksbringer gilt. Das Muster auf dem Kopfsteinpflaster vor der Porte Prison wurde im 19. Jahrhundert aus Steinen verschiedener Farbe gelegt, um den Abstand zu den Toren optisch zu verkürzen.
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