Château Pastré, Schloss aus dem 19. Jahrhundert in Montredon, Frankreich
Das Château Pastré ist ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert mit einer rechteckigen Struktur aus Stein und rosa Backstein, das durch abgerundete Vorbauten zwischen zwei Pavillons gekennzeichnet ist. Im Inneren beherbergt es ein Keramikmuseum mit über 1.500 Ausstellungsstücken in erhaltenen Räumen.
Der Pariser Architekt Jean-Charles Danjoy vollendete den Bau des Schlosses 1862 im Auftrag eines wohlhabenden Kaufmanns und seiner Frau. Die Familie gab dem Ort seinen Namen und prägte sein Schicksal für die kommenden Generationen.
Das Schloss war während des Zweiten Weltkriegs ein Zufluchtsort für Künstler und Musiker, die vor Verfolgung flohen. Die Gräfin öffnete ihre Türen für Menschen, die anderswo keine Sicherheit fanden.
Das Gelände ist leicht zugänglich und kann zu Fuß erkundet werden, mit ausreichend Platz zum Spazieren durch die Räume. Es ist ratsam, vorher die Öffnungszeiten zu prüfen und bequeme Schuhe zu tragen, da die Wege durch die Gärten und das Gebäude führen.
Das Anwesen umfasst ein riesiges Naturschutzgebiet mit Pinien, Eichen, Lorbeer- und Wacholderbäumen sowie künstlichen Seen. Diese Mischung aus Natur und menschlicher Gestaltung schafft einen überraschenden Rückzugsort inmitten der Stadt.
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