Évreux, Präfekturstadt in der Normandie, Frankreich
Évreux ist eine Präfekturstadt im Département Eure in der Normandie, die am Ufer des Flusses Iton liegt. Die Stadt erstreckt sich über ein weites Tal mit mehreren Brücken, Parks und öffentlichen Plätzen, die das alte Zentrum mit neueren Vierteln verbinden.
Die keltischen Aulerci Eburovices gründeten hier eine Siedlung, die später unter römischer Herrschaft als Mediolanum Aulercorum wuchs. Im Mittelalter wurde die Stadt mehrmals zerstört und wieder aufgebaut, besonders während des Hundertjährigen Krieges und im Zweiten Weltkrieg.
Die Kathedrale dominiert das Stadtbild mit ihren Buntglasfenstern aus mehreren Jahrhunderten, während Besucher durch die Gärten entlang des Flusses Iton spazieren. In der Innenstadt zeigen Fachwerkhäuser und Steinmauern die normannische Bautradition, die das Gesicht der Stadt prägt.
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, und mehrere Parkplätze stehen am Rand des Zentrums zur Verfügung. Der Bahnhof liegt etwas außerhalb und bietet regelmäßige Verbindungen nach Paris und in andere Städte der Region.
Die Stadt beherbergt ein kleines Museum, das sich der Geschichte der jüdischen Gelehrten widmet, die hier im Mittelalter wirkten. Einige Straßennamen im alten Viertel erinnern noch heute an die damalige Präsenz dieser Gemeinde.
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