Aiguille de Bionnassay, Alpengipfel in Saint-Gervais-les-Bains, Frankreich
Die Aiguille de Bionnassay ist ein alpiner Gipfel im Mont-Blanc-Massiv mit einer Höhe von 4.052 Metern und liegt an der Grenze zwischen Frankreich und Italien. Der Berg ist für seine steilen Schnee- und Eisflanken bekannt, die sowohl erfahrene als auch weniger erfahrene Bergsteiger anziehen.
Der Gipfel wurde erstmals am 28. Juli 1865 erklommen, ein bedeutendes Ereignis in der Geschichte des Alpinismus während der Blütezeit dieser Sportart. Seitdem ist der Berg ein klassisches Ziel für alpinistische Expeditionen geblieben und zieht Bergsteiger aus aller Welt an.
Die Bergführer bewahren die Traditionen des Alpinismus an der Aiguille de Bionnassay durch die Weitergabe ihrer Routenkenntnisse an neue Generationen.
Der Durier-Schutzhütte am Col de Miage dient als Ausgangspunkt für die meisten Bergsteiger, die diesen Gipfel anpeilen. Die Route erfordert alpine Erfahrung und sichere Seilhandelungen, insbesondere bei Schnee- und Eisverhältnissen.
Drei bedeutende Gletscher entspringen diesem Berg: der Bionnassay-Gletscher auf der französischen Seite, sein italienisches Pendant und der ausgedehnte Miage-Gletscher. Diese Eismassen bilden zusammen ein beeindruckendes Gletschersystem, das für Bergsteiger ein Zeugnis der Alpenwelt bietet.
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