Ribeauvillé, Mittelalterliche Gemeinde im Haut-Rhin, Frankreich.
Ribeauvillé ist eine mittelalterliche Gemeinde in der Region Elsass zwischen dem Rheintal und den Vogesen. Die Altstadt hat enge Gassen, Fachwerkhäuser und mehrere Burggruppen, die sich auf den umliegenden Hügeln erheben.
Der Ort entstand im Mittelalter als Handelsplatz unter der Herrschaft lokaler Adelsgeschlechter, die mehrere Burgen zum Schutz des Tals errichteten. Die strukturelle Neuordnung erfolgte 2015 durch die Bildung eines neuen Verwaltungsbezirks.
Der Ort ist seit langem für Weinbau bekannt, besonders für Riesling-Trauben, die in den Kellern rund um die Altstadt gekeltert werden. Diese Tradition prägt den Alltag und die Beziehung der Bewohner zur umgebenden Landschaft.
Der Ort ist über regionale Bahnlinien und Busverbindungen gut erreichbar, besonders von nahegelegenen Städten wie Colmar. Die Altstadt ist zu Fuß leicht begehbar, und Wege zu den Burgruinen führen in die Hügel rund um das Zentrum.
Die drei Burgen St. Ulrich, Girsberg und Hohlack waren früher durch unterirdische Tunnel verbunden, was die Verteidigungs- und Handelswege der Herrscher widerspiegelt. Besucher finden heute noch Hinweise auf diese geheimen Verbindungen in den Kammern unter dem Ort.
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