Lorient, Maritime Kommune in der südlichen Bretagne, Frankreich.
Lorient ist eine Hafenstadt an der Südküste der Bretagne, wo die Flüsse Scorff und Blavet in den Atlantik münden. Das Stadtgebiet liegt auf beiden Ufern dieser Gewässer und erstreckt sich über mehrere Halbinseln und geschützte Buchten.
Die Stadt entstand ab 1666 als Heimathafen der französischen Ostindienkompanie, die hier Schiffe für den Gewürzhandel ausrüstete. Während des Zweiten Weltkriegs bauten deutsche Truppen einen U-Boot-Bunker, der heute noch steht, während große Teile der Altstadt zerstört wurden.
Das Festival Interceltique in Lorient versammelt Künstler aus keltischen Nationen und präsentiert Musik, Tanz und Traditionen der Bretagne und darüber hinaus.
Die Fischereihafenanlagen Keroman gehören zu den aktivsten in Frankreich und bieten Besuchern Einblick in den täglichen Hafenbetrieb. Viele Straßen der Nachkriegszeit folgen einem rechtwinkligen Muster und erleichtern die Orientierung im Zentrum.
Der U-Boot-Bunker aus Stahlbeton überlebte schwere Bombenangriffe während des Krieges fast unbeschädigt. Dieser Komplex wurde später zu einem Besucherzentrum umgebaut, das die Rolle der Stadt im atlantischen Konflikt zeigt.
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