Mülhausen, Industriestadt im Elsass, Frankreich
Mulhouse ist eine Stadt im Elsass zwischen der Schweizer und der deutschen Grenze, dort wo die Flüsse Doller und Ill das Stadtgebiet auf 240 Metern Höhe durchqueren. Mehrere Stadtteile verteilen sich zwischen Industrievierteln und Wohngebieten mit Parks entlang der Wasserläufe.
Die Stadt war bis 1798 eine unabhängige calvinistische Republik, bevor sie durch eine Abstimmung während der Französischen Revolution französisch wurde. Die Textilindustrie entwickelte sich im 19. Jahrhundert und prägte die Stadtstruktur mit Fabrikgebäuden und Arbeitervierteln.
Die Altstadt präsentiert bunte Fassaden mit typischen Wandmalereien und eine protestantische Kirche aus rosa Sandstein, die an die calvinistische Vergangenheit erinnert. Auf dem Place de la Réunion treffen sich Bewohner unter dem alten Rathaus mit seinem bemalten Außenputz.
Der Flughafen EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg liegt etwa 25 Kilometer südlich und verbindet die Region mit Europa. Straßenbahnen und Busse fahren durch die Stadtteile und erreichen auch die Nachbargemeinden der Agglomeration.
Zwei große Museen zeigen Sammlungen mit historischen Fahrzeugen: die Cité de l'Automobile mit alten Autos und die Cité du Train mit französischen Eisenbahnzügen. Beide Ausstellungen stehen in ehemaligen Industriehallen am Stadtrand.
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