Synagoge, Jüdischer Tempel in Mulhouse, Frankreich.
Die Synagoge von Mulhouse ist ein Gotteshaus im klassizistischen Stil, das sich durch schlichte elegante Fassaden und dekorative Elemente wie die Gesetzestafeln über dem Eingang auszeichnet. Das Gebäude besitzt mehrere Ebenen, einen Hauptbetsaal und historische architektonische Details, die die Handwerkskunst der Erbauungszeit zeigen.
Das Gebäude wurde 1849 vom Architekten Jean-Baptiste Schacre errichtet, um eine kleinere Gebetshalle zu ersetzen, die für die wachsende jüdische Bevölkerung nicht mehr ausreichte. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude in ein Theaterabteil umgewandelt und blieb dadurch erhalten, bis es später als Synagoge wiederhergestellt wurde.
Die Synagoge spielt eine wichtige Rolle im jüdischen Leben der Stadt und zeigt das Aussehen und die Einrichtung, die für Gottesdienste typisch sind. Besucher können die Innenräume erkunden und die religiöse Bedeutung des Ortes für die lokale Gemeinde verstehen.
Das Gebäude befindet sich auf der Rue de la Synagogue im Stadtzentrum von Mulhouse und ist von außen gut sichtbar. Nach einer umfangreichen Restaurierung folgte eine Renovierung 2010, und es empfiehlt sich, vorherige Öffnungszeiten zu überprüfen, da die Nutzung als aktive Synagoge die Besuchsmöglichkeiten beeinflussen kann.
Das Gebäude war während des Zweiten Weltkriegs in ein Theaterabteil umgewandelt worden, was ihm half, die Bombenangriffszeit zu überstehen, während viele andere religiöse Stätten zerstört wurden. Diese unerwartete Umnutzung ermöglichte es dem Bauwerk, eines der seltenen Beispiele einer fast unversehrten Synagoge in der Region zu bleiben.
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