Fort-de-France, Hauptstadt in Martinique, Frankreich
Fort-de-France liegt an der Westküste von Martinique und breitet sich entlang einer geschützten Bucht aus, wo eine Uferpromenade auf das karibische Meer blickt. Die Innenstadt konzentriert sich um die Rue de la République mit ihren farbigen Kolonialgebäuden und schattigen Alleen.
Die Ansiedlung entstand 1638 als Fort-Royal und diente zunächst als militärischer Stützpunkt an der Küste. Nach dem Vulkanausbruch von 1902 übernahm sie die wirtschaftliche Rolle der zerstörten Stadt Saint-Pierre im Norden.
Der Name der Stadt stammt von einer französischen Festung aus dem 17. Jahrhundert und verbindet militärische Vergangenheit mit karibischer Gegenwart. Besucher erleben eine Mischung aus französischer Sprache und kreolischer Kultur in den Straßen rund um den zentralen Markt.
Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen im kompakten Stadtzentrum und lassen sich zu Fuß erkunden, obwohl das tropische Klima häufige Pausen im Schatten nahelegt. Der internationale Flughafen Martinique Aimé Césaire verbindet die Stadt mit Europa und Nordamerika.
Der Fort Saint Louis aus dem Jahr 1640 dient bis heute als aktiver Marinestützpunkt und öffnet dennoch seine Tore für Führungen durch die Bastionen. Besucher gehen durch dieselben Steinkorridore, die einst Soldaten und Kolonialgouverneure nutzten.
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