Chantilly, Historische Kommune in Oise, Frankreich
Chantilly liegt im Tal der Nonette in der Region Oise, umgeben von ausgedehnten Wäldern und bekannt für sein Schloss mit angelegten Gärten. Die Gemeinde erstreckt sich über eine hügelige Landschaft, in der sich Wohnviertel mit Trainingsanlagen für Rennpferde abwechseln.
Eine erste Burg entstand hier im Mittelalter und wurde später durch ein Renaissance-Anwesen ersetzt, das während der Revolution zerstört wurde. Der heutige Schlossbau wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Auftrag eines Mitglieds der Familie Orléans neu errichtet.
Das Pferderennen auf dem Hippodrome de Chantilly zieht seit Generationen Besucher aus ganz Europa an und prägt das gesellschaftliche Leben der Stadt. Viele Bewohner arbeiten in Ställen oder auf den Rennbahnen und pflegen eine jahrhundertealte Reitkultur.
Regelmäßige Zugverbindungen vom Pariser Nordbahnhof erreichen die Stadt in weniger als einer halben Stunde und erleichtern einen Tagesausflug. Große Teile des Waldes sind frei zugänglich und bieten Wege zum Wandern oder Radfahren rund um die Anlage.
Die Küche vor Ort trägt den Namen der Stadt, seit hier im 17. Jahrhundert geschlagene Sahne erfunden wurde. Lokale Werkstätten stellten im 19. Jahrhundert eine besondere Art feiner Spitze her, die ebenfalls nach der Gemeinde benannt ist.
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