Montbéliard, Historische Kommune in Doubs, Frankreich.
Montbéliard ist eine Gemeinde im Département Doubs in der Region Bourgogne-Franche-Comté, nahe der schweizerischen Grenze im Osten Frankreichs. Die Altstadt liegt zwischen zwei Flussarmen und wird von einer Anhöhe mit einem Schloss aus rosafarbenem Sandstein überragt.
Das Gebiet wurde 1033 zur Grafschaft des Heiligen Römischen Reiches und gehörte über fünf Jahrhunderte zur württembergischen Herrschaft. Französische Truppen besetzten die Stadt 1793 während der Revolutionskriege, die Annexion erfolgte drei Jahre danach.
Der Name erinnert an die lange Verbindung zum Haus Württemberg, die heute noch im Stadtbild sichtbar wird. Besucher sehen Fachwerkhäuser und Türme, die typisch für Gegenden östlich des Rheins sind und weniger für den französischen Osten.
Das Zentrum lässt sich zu Fuß in etwa zwei Stunden erkunden, die Wege vom Schloss hinunter zur Stadt sind gut ausgeschildert. Die meisten Geschäfte und Einrichtungen konzentrieren sich um die Hauptplätze, wo Cafés und Bänke zum Verweilen einladen.
Ein Brunnen am Marktplatz zeigt den liegenden Löwe von Württemberg, während französische Adler auf den Laternen sitzen. Diese Mischung wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich, zeigt aber die doppelte Herkunft der Stadt zwischen deutschem Reich und französischer Republik.
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