Verdun, Militärisches Kulturerbe in Grand Est, Frankreich
Verdun ist eine Kommune im Osten Frankreichs, die sich entlang der Ufer der Maas erstreckt. Die Stadt verbindet alte Wohnviertel mit Festungsanlagen und weiten Waldgebieten, die vom ersten Weltkrieg geprägt sind.
Im Jahr 843 wurde hier ein Vertrag unterzeichnet, der das Reich Karls des Großen unter seinen Enkeln aufteilte. Zwischen 1916 und 1918 fanden hier einige der längsten Kämpfe des ersten Weltkrieges statt.
Der Name der Stadt lässt sich auf das keltische Wort für Festung zurückverfolgen und spiegelt die lange militärische Rolle wider. Heute dient der Ort als Zentrum des Gedenkens mit Denkmälern und Friedhöfen, die Besucher aus vielen Ländern anziehen.
Viele Besucher erreichen den Ort per Auto über die Autobahn A4 oder mit dem Zug ab Metz. Die meisten Gedenkorte liegen außerhalb des Zentrums und erfordern ein Fahrzeug oder eine geführte Tour.
Im Beinhaus von Douaumont ruhen die Überreste von 130.000 nicht identifizierten französischen und deutschen Soldaten. Durch kleine Fenster an der Außenseite kann man Knochen und Schädel sehen, die hinter Glas aufbewahrt werden.
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