Château-Thierry, Verwaltungsgemeinde in Hauts-de-France, Frankreich.
Château-Thierry ist eine Gemeinde an der Marne, etwa neunzig Kilometer östlich von Paris, die als zentraler Ort ihres Arrondissements dient. Oberhalb des Flusses erheben sich Überreste mittelalterlicher Festungsmauern, die von weitem sichtbar sind und den Hang über den Straßen und Plätzen beherrschen.
Die Festung entstand nach der Gefangennahme von König Theuderich IV. durch Karl Martell im achten Jahrhundert und verlieh dem Ort seinen heutigen Namen. Im Ersten Weltkrieg erlebte die Stadt schwere Kämpfe, als amerikanische Truppen in der Umgebung gegen deutsche Stellungen vorrückten.
Der Name stammt von König Theuderich IV., der hier im achten Jahrhundert eingesperrt war, und verbindet die Stadt noch heute mit der frühen Herrschaft der Karolinger. Besucher sehen an vielen Straßenecken Hinweise auf Jean de La Fontaine, dessen Fabeln in Frankreich Schülern und Erwachsenen vertraut sind.
Der Bahnhof verbindet die Gemeinde direkt mit Paris Gare de l'Est und dient als Endstation für Züge in die umliegenden Orte der Region. Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, während ein Aufstieg zu den Burgruinen eine gute Kondition erfordert.
Die Stadt erhielt sowohl die Ehrenlegion als auch das Kriegskreuz von 1914 bis 1918 für ihre Rolle während des Ersten Weltkriegs und ihre Unterstützung der amerikanischen Streitkräfte. Das Museumshaus von La Fontaine liegt in einer engen Straße nahe dem Stadtkern und bewahrt Manuskripte und persönliche Gegenstände des Dichters.
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