Saint-Jacut-de-la-Mer, französische Gemeinde
Saint-Jacut-de-la-Mer ist ein kleines Dorf auf einer Halbinsel an der bretonischen Küste mit etwa neun Stränden und einem ruhigen Hafen. Die Gemeinde erstreckt sich über einen schmalen Landstreifen mit traditionellen Steinhäusern, einer Kirche von 1932 und verschiedenen Aussichtspunkten über das Meer.
Ein Benediktinerkloster wurde im 5. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich später zu einer Abtei, die Ende des 19. Jahrhunderts restauriert wurde. Die nahegelegene Château de Guildo aus dem Mittelalter zeigt die lange Geschichte der Region als Festung und später als Fischerdorf.
Der Name stammt vom heiligen Jacut, einem bretonischen Heiligen, dessen Verehrung die frühe Geschichte des Ortes geprägt hat. Heute zeigt sich die bretonische Kultur in den Freitagmorgenmärkten mit lokalen Produkten und handwerklichen Waren, wo Besucher den Alltag der Einwohner unmittelbar erleben können.
Die meisten Strände haben kleine Parkplätze in der Nähe, was den Besuch vereinfacht, aber die Gezeitenzeiten sind wichtig, da bei Hochwasser einige Strände schwer zu erreichen sind. Der Ort ist etwa 80 Kilometer von Rennes entfernt und eignet sich gut als Tagesausflug von größeren Städten der Region.
Der Gezeitenwechsel offenbart ein faszinierendes Naturschauspiel: Bei Ebbe entstehen Sandbänke, die zum Archipel der Ebihens-Inseln führen, und bei Flut sind diese wieder unerreichbar. Dies zeigt die kräftige Kraft des Meeres, das die Landschaft täglich neu gestaltet.
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