Château du Nessay, Küstenschloss in Saint-Briac-sur-Mer, Frankreich.
Das Château du Nessay steht auf einer Halbinsel und ist ein ehemaliges Schloss, das in ein Hotel mit 17 Zimmern umgewandelt wurde, verteilt auf das Hauptgebäude, einen Anbau und Nebengebäude. Die Unterkunft verfügt über ein Restaurant, eine Bar, ein Phytomer-Spa mit Sauna und Hamam sowie direkten Zugang zum Strand und zu Wanderwegen.
Das heutige Schloss wurde 1882 vom Architekten Alexandre Leroyer aus Saint-Servan für Graf Maurice Goislard de Villebresme erbaut, der von 1892 bis 1899 erster nebenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde war. Es ersetzte eine Burganlage aus dem 12. Jahrhundert namens La Houle, die von 1460 bis 1520 der Familie d'Elbiest gehörte und um die Mitte des 17. Jahrhunderts zerstört wurde. 1896 und 1908 wurde es erweitert. 1914 an Georges Bergès verkauft, den Erfinder des Sprengstoffs Cheddite, im Zweiten Weltkrieg von deutschen Truppen besetzt und als Ruine zurückgewonnen, diente es Gillet Thaon als Ferienlager und wurde 1974 von der Gemeinde gekauft. Nach den Umbauten von 2017-2018 durch Kaahotels kamen die ersten Hotelgäste am 27. Juli 2018.
Der Name Nessay geht auf den alten Ortsnamen „La Houle" zurück; im Kataster von 1828 erscheint das Wachhaus als „prison du Nezay". Dieses Wachhaus aus dem 18. Jahrhundert, aus Granit und Bruchstein mit steinernem Dach, diente während der Revolution als Gefängnis und wurde beim Bau des Schlosses durch Villebresme zur Kapelle umgewandelt, wobei eine Tür aus dem 16. Jahrhundert wiederverwendet wurde. Seit 2018 dient es als kleiner Lebensmittellagerraum.
Das Schloss liegt auf einer kleinen Halbinsel zwischen dem Strand und dem Hafen von Le Bechet im Osten und dem Strand Grande Salinette im Westen und ist von beiden Seiten zu Fuß erreichbar. Das Gebäude ist heute Hotel und Restaurant; die Kapelle, einst Wachhaus, dient als kleiner Lebensmittellager und ist nicht zu besichtigen.
Das Corps de garde aus dem 18. Jahrhundert südlich des Schlosses diente während der Revolution als Gefängnis und erscheint im Kataster von 1828 als „prison du Nezay“. Villebresme machte daraus eine Kapelle mit einer wiederverwendeten Tür aus dem 16. Jahrhundert; seit 2018 dient es dem Hotel als kleiner Lebensmittellager.
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