Vendôme, Mittelalterliche Stadt in Loir-et-Cher, Frankreich
Vendôme ist eine Stadt im Département Loir-et-Cher in Zentralfrankreich, wo sich der Fluss in mehrere Arme teilt. Das Zentrum liegt auf beiden Ufern, mit Brücken die die Viertel verbinden und Inseln dazwischen einschließen.
Eine gallorömische Siedlung stand hier im ersten Jahrhundert und wurde später zu einer befestigten Burg ausgebaut. Das Gebiet erhielt im sechzehnten Jahrhundert den Rang eines Herzogtums und blieb bis zur Revolution ein bedeutendes Lehnsgebiet.
Der Name leitet sich vom gallischen Stamm der Veneter ab, die einst hier siedelten. Mehrere alte Waschhäuser am Flussufer zeigen, wie die Bewohner früher den Loir im Alltag nutzten.
Markierte Spazierwege führen durch die Altstadt und entlang der Kanäle zu den wichtigsten Gebäuden. Das Tourismusbüro bietet Karten mit verschiedenen Routen an, die sich je nach Interesse an Architektur oder Natur unterscheiden.
Im Fluss schwimmen an warmen Tagen kleine Forellen, die durch die klaren Kanäle gut zu sehen sind. Die alten Wehre regulieren noch heute den Wasserstand und versorgen einige Mühlengebäude mit Durchfluss.
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