Lamalou-les-Bains, französische Gemeinde
Lamalou-les-Bains ist ein kleiner Ort in der südfranzösischen Region Hérault, bekannt für seine natürlichen heißen Quellen und sein ruhiges Tal, umgeben von grünen Hügeln und Wäldern. Die Stadt besteht aus alten Häusern aus Stein mit Ziegeldächern, einem lebhaften Marktplatz mit kleinen Cafés und Geschäften, sowie modernen Thermalbädern, die die historische Heilwassertradition fortsetzen.
Die Stadt entstand als Kurort durch die Entdeckung natürlicher heißer Quellen, deren Heilwirkung schon lange Zeit Menschen anzog. Im 17. Jahrhundert legten Bewohner der Gegend ein Gelübde ab, als eine schwere Seuche die Bevölkerung heimsuchte, was zu einer jährlichen Wallfahrt führte, die bis heute andauert.
Die Stadt trägt ihren Namen aufgrund der heißen Quellen, die schon seit Jahrhunderten Menschen anziehen. Im Alltag prägt die Tradition der Thermalbehandlung noch immer das Leben vor Ort, wobei die natürliche Heilkraft des Wassers ein zentrales Thema in Gesprächen und Besuchen bleibt.
Die Stadt ist mit dem Auto oder Bus von größeren Nachbarstädten wie Béziers oder Montpellier aus leicht zu erreichen. Es gibt verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten von kleinen Hotels bis zu Gasthöfen, und der Ort bietet Wanderwege in den Hügeln, einen Markttag für frische Produkte und Restaurants mit lokalen Spezialitäten.
Die ursprüngliche Quelle stammt aus Kupferbergbau, bei dem Bergleute beim Graben das heilsame Wasser entdeckten. Diese zufällige Entdeckung während der Mineraliensuche machte den Ort später zu einem berühmten Thermalbad und Wellness-Zentrum.
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