Compiègne, Verwaltungsgemeinde in Oise, Frankreich
Compiègne ist eine französische Gemeinde im Département Oise, die sich entlang des Flusses Oise in der Region Hauts-de-France erstreckt. Die Stadt liegt etwa 90 Kilometer nördlich von Paris und verbindet historische Architektur mit dem natürlichen Grün des angrenzenden Waldes.
Die Stadt diente über Jahrhunderte als königliche Residenz und Jagdschloss für französische Monarchen, die den nahen Wald für ihre Jagden nutzten. Im November 1918 unterzeichneten Militärvertreter in einem Eisenbahnwagen im Wald von Compiègne den Waffenstillstand, der den Ersten Weltkrieg beendete.
Das Schloss Compiègne beherbergt drei Museen mit Sammlungen zum Zweiten Französischen Kaiserreich, historischen Appartements und Automobilgeschichte.
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, wobei die meisten Sehenswürdigkeiten innerhalb eines kurzen Spaziergangs vom Bahnhof erreichbar sind. Der nahegelegene Wald bietet Wanderwege und Radstrecken, die vom Stadtzentrum aus zugänglich sind.
Seit 1977 startet das Radrennen Paris-Roubaix traditionell in dieser Stadt, wodurch jedes Frühjahr Profiradsportler aus ganz Europa anreisen. Das Rennen gilt als eines der härtesten eintägigen Straßenrennen der Welt.
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