Universität Straßburg, Staatliche Universität in Straßburg, Frankreich
Die Universität Straßburg ist eine Forschungseinrichtung, die sich über sechs Standorte in der Stadt verteilt und mehr als 52.000 Studierende sowie 3.300 Forschende in zahlreichen Fachbereichen aufnimmt. Die verschiedenen Campus bieten Hörsäle, Bibliotheken und spezialisierte Labore, die über die gesamte Stadt verstreut sind und jeweils eigene Schwerpunkte besitzen.
Johannes Sturm gründete 1538 eine lutheranische humanistische Bildungseinrichtung, die 1621 durch königliche Charta den Status einer Universität erhielt. Die Einrichtung wechselte mehrfach zwischen deutscher und französischer Kontrolle, besonders nach 1870 und 1918, was ihre Struktur und Ausrichtung prägte.
Die akademische Einrichtung trägt einen Namen, der ihre Verwurzelung in der Stadt widerspiegelt und verbindet heute lokale Studierende mit Kommilitonen aus ganz Europa in Seminaren und Laboren. Viele Gebäude zeigen noch Inschriften und architektonische Elemente, die an den Wechsel zwischen französischer und deutscher Verwaltung erinnern.
Die Standorte liegen über die Stadt verteilt, einige in der Nähe des Zentrums, andere in Wohnvierteln oder am Stadtrand. Öffentliche Verkehrsmittel verbinden die einzelnen Campus untereinander, und viele Gebäude sind tagsüber für Besucher zugänglich.
Die Einrichtung hat 18 Nobelpreisträger und einen Fields-Medaillen-Empfänger hervorgebracht, was ihren Beitrag zur weltweiten Wissenschaft unterstreicht. Einige der Labore und Forschungszentren arbeiten heute noch an Projekten, die auf Arbeiten dieser Preisträger aufbauen.
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