Binic, ehemalige französische Gemeinde
Binic ist eine Küstenstadt in der Bretagne mit einem geschäftigen Hafen und mehreren Stränden entlang der Uferpromenade. Der Ort besitzt eine große Hafenmauer von über 350 Metern Länge, Granitgebäude aus dem 18. Jahrhundert und verschiedene Strände wie die Plage de la Banche und die Plage du Moulin mit unterschiedlichen Bedingungen für Badegäste.
Binic entwickelte sich vom mittelalterlichen Dorf zu einem der wichtigsten französischen Fischereihäfen und war bekannt für Fernfahrten nach Neufundland, wo Seeleute als Terre-Neuvas tätig waren. Die Hafenquais, insbesondere der Quai Jean Bart, zeugen mit ihren Granit- und Schieferbauten aus dem 18. Jahrhundert vom früheren Wohlstand durch Fischfang und Handel.
Binic trägt bretonischen Charakter in seinen Steinhäusern, engen Gassen und den Wochenmärkte, die seit Jahrhunderten an den Kais stattfinden. Die Hafengegend ist Mittelpunkt des täglichen Lebens, wo Fischer und Besucher sich begegnen und der Rhythmus von Ebbe und Flut den Alltag bestimmt.
Der Ort ist mit Auto leicht erreichbar und bietet ausreichend Parkplätze, besonders bei der Plage du Moulin mit Toiletten und Duschanlagen. Der Küstenweg GR 34 und gekennzeichnete Fahrradwege ermöglichen bequeme Erkundungen entlang der Küste und ins Hinterland, während der Strand mit sanftem Gefälle und schattigen Bereichen für Familien ideal ist.
Der Ort war einst Heimat der Terre-Neuvas, Seeleute die wochenlang auf gefährlichen Fahrten zu den Küsten Nordamerikas gingen und deren Vermächtnis in den alten Hafengebäuden noch heute sichtbar ist. Diese außergewöhnliche maritime Tradition prägte die Kultur und Architektur des Ortes nachhaltig.
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