Agde, Verwaltungszentrum in Okzitanien, Frankreich
Agde ist ein Verwaltungszentrum am Mittelmeer in der Region Okzitanien, wo der Fluss Hérault ins Meer mündet. Die Altstadt besteht aus dunklem Basaltstein, mit engen Gassen, die zu kleinen Plätzen führen.
Griechische Siedler aus Massilia gründeten die Stadt 525 vor Christus als Handelsposten am Mittelmeer. Der Ort wurde später eine römische Kolonie und behielt über Jahrhunderte seine Rolle als Hafenstadt.
Der Name stammt vom griechischen Agathe Tyche, was "gutes Glück" bedeutet und noch heute in der Stadtidentität präsent ist. Entlang der Uferpromenade sammeln sich Bewohner zum Feierabend, während Fischer ihre Netze am Quai auslegen.
Der Ort liegt nahe der Autobahn A9 und ist über den Flughafen Béziers Cap d'Agde erreichbar. Die Altstadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die meisten Gassen für Autos zu schmal sind.
Die Kathedrale Saint-Étienne aus dem 12. Jahrhundert wurde als Festung mit dicken Mauern und Schießscharten konzipiert, nicht nur als Gotteshaus. Vom Turm aus konnten Verteidiger die Flussmündung und herannahende Schiffe beobachten.
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