Meymac, französische Gemeinde
Meymac ist ein kleines Dorf in der Corrèze im französischen Limousin, das am Eingang zum Parc de Millevaches liegt. Die Stadt besteht aus traditionellen Granitsteinhäusern mit Schieferdächern, einem Museum für Archäologie und Lokalgeschichte, einer Abteikirche aus dem 11. Jahrhundert sowie mehreren noblen Häusern aus früheren Zeiten, darunter das Hotel der Herzöge von Ventadour und ein ehemaliges Krankenhaus aus dem 17. Jahrhundert.
Meymac wurde um die Benediktinerabtei Saint-André herum gegründet, die im 11. Jahrhundert erbaut wurde. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt zu einem wichtigen Handelszentrum, als Weinmeister aus Bordeaux handsome Häuser in der Stadt und in der Umgebung errichteten und das Handelsnetzwerk für Wein ausdehnten.
Der Name Meymac stammt aus der mittelalterlichen Zeit und bezieht sich auf die Abtei Saint-André, die das Zentrum der Stadt prägt. Heute nutzen Besucher und Einheimische den Ort um die Abtei herum als Treffpunkt, wo zeitgenössische Kunstausstellungen in den historischen Gebäuden stattfinden und Geschichte mit modernem Leben vermischt wird.
Das Besucherzentrum hilft Ihnen mit Karten und Informationen für Wanderungen, Radstrecken und Besuche an Naturstandorten. Die Stadt ist gut über die Straße erreichbar und liegt auf dem Weg zum Dordogne-Gebiet, wobei markierte Wege durch kleine Dörfer und Aussichtspunkte führen, die für Spaziergänge aller Schwierigkeitsgrade geeignet sind.
Unweit der Stadt steht ein berühmtes Viadukt, das für seine über 50 Meter hohen Douglastannen bekannt ist. Während des Zweiten Weltkriegs wurde hier ein Zug durch Partisanen zum Entgleisen gebracht, was die Gegend zu einem Teil einer größeren Widerstandsgeschichte machte und heute noch in den Erinnerungen der Bewohner nachwirkt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.