Aléria, Archäologische Stätte und Gemeinde in Haute-Corse, Frankreich
Aléria ist eine Gemeinde an der Ostküste Korsikas mit umfangreichen archäologischen Überresten aus antiker Zeit. Das Gelände enthält die Ruinen einer befestigten Siedlung und ein Museum, das Funde aus verschiedenen historischen Perioden ausstellt.
Phokäer gründeten die Siedlung um 566 v. Chr. unter dem Namen Alalíē, die später zu einem wichtigen Handelshafen wurde. Die Kontrolle wechselte später zu Etruskern und römischen Eroberern, die ihr den Namen Aléria gaben und die Siedlung umgestalteten.
Das Jerôme-Carcopino-Museum in der Fort Matra zeigt Artefakte aus etruskischen und römischen Ausgrabungen. Die Sammlung gibt Einblick in das Leben und die Handelsbeziehungen der antiken Bewohner.
Der Ort liegt südlich von Bastia an der Route N198 und ist leicht auf dem Landweg erreichbar. Das Gelände verfügt über Bildungseinrichtungen und Informationszentren, die bei der Orientierung helfen.
In Casabianda befindet sich eine vorrömische Nekropole mit über 200 Gräbern, die Einblicke in mediterrane Handelsnetzwerke bietet. Diese Gräber zeigen, welche Gegenstände und Handelsgüter über Jahrhunderte durch diese Hafenstadt flossen.
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