Grotte des Demoiselles, Schauhöhle in Saint-Bauzille-de-Putois, Frankreich.
Die Grotte des Demoiselles ist eine Hoehle mit ausgedehnten Kammern, die tief in Kalksteinfelsen eindringen und mit Mineralablagerungen, Stalagmiten und Stalaktiten gefuellt sind. Die Raeume erstrecken sich ueber mehrere Ebenen und zeigen die typischen Merkmale einer unterirdischen Kalksteinlandschaft.
Die Hoehle wurde 1887 von Spelaologe Edouard-Alfred Martel systematisch erforscht und dokumentiert. Seine Arbeiten ermoeglichten es, die Hoehle fuer die Oeffentlichkeit zugaenglich zu machen und ihre geologischen Eigenschaften wissenschaftlich zu erfassen.
Der Name stammt aus der okzitanischen Sprache und bezieht sich auf alte Geschichten von Feen, die in den Kammern unter dem Taurac-Massiv leben sollen. Diese Legenden prägen bis heute, wie Besucher den Ort wahrnehmen und über ihn sprechen.
Die Hoehle ist ueber gefuehrte Touren zuganglich, die taegliche Fuehrungen anbieten und geologische Vorgaenge erklaren. Besucher sollten mit feuchten Bedingungen und moderaten Temperaturen im Untergrund rechnen und entsprechende Kleidung tragen.
Die Kammern werden fuer Musikaufführungen genutzt, die die natuerliche Akustik der Steinformationen ausnutzen. Diese ungewoehnliche Nutzung unterirdischer Raeume zeigt, wie das Hoehlenambiente fuer sensorische Erlebnisse genutzt wird.
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